"Unterwerfung" – unsere Zukunft?

Wir schreiben das Jahr 2022. In Frankreich ist der Moslembruder Mohammed Ben Abbes an die Macht gekommen. Er wurde nach einem Bürgerkrieg von einem Bündnis der Moslempartei mit Liberalen, Konservativen und Sozialdemokraten zum Präsidenten gewählt, um einen Sieg des Front National zu verhindern. Zuerst langsam und dann immer rascher wird die französische Gesellschaft umgebaut, islamisiert.

So der jüngste Roman des französischen Literatur-Enfant terrible Michel Houellebecq. Sein Titel: „Soumission“ – Unterwerfung, als Übersetzung des Begriffes „Islam“, der nach dem Pariser Terror durch alle Medien ging. Der Protagonist des Romans ist ein Literaturwissenschaftler der nunmehr Islamischen Universität Sorbonne in Paris, über deren Dächern jetzt der Halbmond prangt. Die Sekretärinnen müssen Schleier tragen.

Muslime auf dem Vormarsch

Houellebecq schockiert gerne, provoziert. Ist dies nun eine Schreckensvision, völlig unwahrscheinlich oder ein realistisches Szenario? – Vor allem aber hat es Houllebecq selbst Unbill eingebracht: Der Autor ist nach den furchtbaren Terroranschlägen untergetaucht. Man kann auf unserem Kontinent nicht mehr angstfrei seine Meinung sagen. Nun, in Volksschulen in vielen Städten Europas sind Muslime bereits bei weitem die größte Gruppierung und auch weiter auf dem Vormarsch. Schreiben wir dies in die Zukunft fort, so stellen Muslime schon in zwei, drei Jahrzehnten die Mehrheit, zumindest in den größeren Städten. Aber selbst in Mittel- und Kleinstädten sind sie bald die größte Gruppe: in Knittelfeld machen ausländische Schüler in den Volksschulen bereits mehr als 50 Prozent aus, fast alle Moslems. 

In fast allen größeren Städten Europas stellen die Muslime bereits bis zu 40 Prozent der Bevölkerung. In Brüssel ist „Mohammed“ der häufigste Name der Neugeborenen. Das alles wird ebenso oft verschwiegen wie der wachsende Anteil der Muslime an den Neugeborenen. In Großbritannien haben Polizisten bei Verbrechen krimineller Banden von Muslimen jahrelang weggeschaut, aus Angst vor den Banden und, um nicht als Rassisten da zustehen. In Österreich, so ein führendes Mitglied der Staatssicherheit, hat man jahrelang darauf gedrungen, die islamistische Szene nicht allzu streng zu beobachten oder gar anzufassen, das könnte das heikle Klima stören und nach Paris fragt man verängstigt: Habt ihr die Szene auch im Griff?

[...]

– Theo Faulhaber, in: Academia Feber 2015